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Mrz

Recruting Remote Workers? Das sollten Sie beachten

Das Recruiting von von Mitarbeitern, die auch remote im zukünftigen Job arbeiten, kann etwas anders ausfallen als bei Mitarbeitern onsite. Das Ziel ist dasselbe: qualifizierte Mitarbeiter als wertvolle Ergänzung zu Ihrem Team zu bekommen.

Um die Besonderheiten des remote Arbeitens in den Fokus zu stellen, empfehle ich neben gängigen Fragen im Interview mindestens die folgenden zusätzlichen Fragen speziell zu Remote Work zu stellen.

 

1) Was ist Ihre Erfahrung remote zu arbeiten?

Dies ist wichtig zu wissen. Denn die Mitarbeiter, die remote arbeiten, sollen die Vor- und Nachteile von Remote Work verstehen. Wenn Mitarbeiter davor schon sehr erfolgreich remote gearbeitet und Erfahrungen haben, dann können Sie davon ausgehen, dass diese wissen, was die Herausforderungen sind, wie sie mit diesen umgehen und wie sie sich und ihre Arbeit organisieren. Mitarbeiter, die weniger Erfahrung haben aber dennoch remote arbeiten, benötigen mehr Unterstützung und einen anderen Einstieg.

 

2) Welche Tools zur Zusammenarbeit kennen und haben Sie bereits genutzt?

Auch wenn Sie in Ihrem Unternehmen andere Tools nutzen als die, die der neue Mitarbeiter kennt, ist die Erfahrung in der Nutzung von Collaboration Tools sehr wichtig. Neue Tools können sehr schnell gelernt werden. Sie sollten aber sicher gehen, dass neue remote Mitarbeiter das richtige Mindset um Umgang mit Tools, online Zusammenarbeit, Kommunikation und Wissensaustausch mitbringen.

 

3) Welche Strategien haben Sie um fokussiert zu bleiben und Deadlines im Blick zu behalten?

So finden Sie heraus, wie mit Aufgaben und Verantwortlichkeiten umgegangen wird. Letztendlich ist es wichtig, dass auch bei hoher Flexibilität, die remote Work mit sich bringt, die Aufgaben zuverlässig erledigt werden.

 

4) Wie gehen Sie mit plötzlich auftretenden Problemen um?

Remote Worker sollten in der Lage sein, unerwartete Situationen auf kreative Weise selbst lösen zu können. Mit dieser Frage bekommen Sie eine Idee, ob in solchen Situationen souverän reagiert wird. Der Mitarbeiter sollte selbst beurteilen können, ob das Problem allein oder nur mit weiterer Hilfe gelöst werden kann, bevor es zu einer größeren und komplexeren Thematik für das gesamte Team wird.

 

Tipps Onboarding von Remote Workers

 

Regelmäßige Online-Termine

Planen Sie regelmäßige Termine, um Projekte und Aufgaben zu besprechen und Feedback zu erhalten und zu geben. Diese sollten mit dem neuen Mitarbeiter in der Onboardingphase zusätzlich zu den regulären Teammeetings stattfinden.

 

Face-To Face Kick-off

Wenn es möglich ist, sollten sich alle neuen Mitarbeiter und Teammitglieder mindestens einmal face-to-face Treffen. Die Erfahrung zeigt, dass Menschen, die sich einmal analog persönlich getroffen haben, in der Zukunft besser zusammenarbeiten.

 

Standardisierung von Trainings

Formalisieren und standardisieren Sie Trainings von wiederkehrenden Themen, die sich jeder selbst gut aneignen kann. Zum einen sparen Sie und zum anderen können benötigte Trainings zeitnah zur Verfügung gestellt werden. Zum Beispiel können Sie von den eingesetzten Tools einmalig einen Screencast erstellen, der immer wieder für die Einarbeitung verwendet werden kann.

Software und Tools

Es sollten vom ersten Tag an alle benötigten Zugänge, Rollen und Berechtigungen in den Tools bereitstehen. Viele Mitarbeiter werden mit Tools leider oft alleine gelassen und es wird angenommen, dass sich diese mit Learning by Doing angeeignet werden. Neben den Features sollten unsere Auswahl auch der Zweck der eingesetzten Tools genau erklärt werden, damit die Tools wie gewünscht genutzt werden: welche Tools und Features werden für welche Szenarien benutzt? Wie genau funktioniert die Zusammenarbeit, die Kommunikation und der Wissensaustausch? Wie werden Arbeitsergebnisse im Team geteilt? Wie kann man sich in Communities und Diskussionen aktiv beteiligen? Welche Regeln wurden gemeinsam im Team Agreement vereinbart?

Fazit

Dank Technologie ist so einfach wie noch nie sehr gute Mitarbeiter zu finden. Wir dürfen uns in Zukunft nicht mehr nur auf Zusammenarbeit vor Ort beschränken, denn dies minimiert die Auswahl an möglichen Mitarbeitern. Virtuelle Teams sind hier klar im Vorteil. Wenn bereits von Anfang an im Recruiting auf die Besonderheiten von Remote Work eingegangen wird, dann ist ein guter Grundstein gelegt, dass virtuelles Zusammenarbeiten und Remote Work gelingt.

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